Auch im neuem Jahr werden die Themen Zusatzbeitrag in der GKV und Beitragsentwicklungen in der privaten Krankenversicherung die Versicherten bewegen. Für viele gesetzlich Versicherte sorgte die Ankündigung einiger Gesellschaften, zur Abschaffung des Zusatzbeitrages, bereits für Freude. Auch der erwirtschaftete Milliardenüberschuss der GKV schürte die Hoffnung, dass die unliebsamen Zusatzbeiträge auch zukünftig nicht mehr nötig werden. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und Kassenverbandschefin Doris Pfeiffer haben diese Euphorie bereits gebremst. Denn die aktuelle Situation soll nur ein Zwischenhoch darstellen und so können wieder Zusatzbeiträge drohen.
Demgegenüber mussten auch Privatversicherte Beitragssteigerungen hinnehmen. Allerdings betraf dies gerade auch häufig Tarife, welche bereits sehr günstig waren. Sowohl für gesetzlich Versicherte als auch für Privatversicherte dürfte es dieses Jahr hinsichtlich der Beitragsentwicklung spannend werden. Ein Wechsel des Tarifes bzw. des Versicherers kann dann eine Lösung sein, um den Beitragserhöhungen zu entgehen. Weitere Informationen zum Krankenkassenwechsel unter: http://private-krankenversicherung-beitragsvergleich.org/wechsel-2
Kassenmanager stimmen Bahr zu
Auch Barmer-GEK-Chef Christoph Straub glaubt in der aktuellen Situation an ein Zwischenhoch. Bereits 2013 wird mit höheren Ausgaben und geringeren Einnahmen gerechnet. Diese Situation wird dann auch den Gesundheitsfonds unter Druck setzen. Die notwendigen Ausgaben können dann nicht in seiner Gesamtheit abgedeckt werden. Auch weitere Branchenmitglieder bewerten die Situation ähnlich. Damit wird der nun erwirtschaftete Überschuss der GKV lediglich als Puffer für finanziell schlechtere Zeiten bewertet.
Für die privaten Versicherer wird insbesondere die Umstellung hinsichtlich der Uni-Sextarife relevant. Inwiefern sich die Beitragssituation dieser Herausforderung stellt, dürfte in der zweiten Jahreshälfte absehbar werden.
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