Wer umziehen möchte, oder muss, der wird sich wundern, wie viel Kram sich im Laufe der Zeit angesammelt hat. Reichte beim Einzug in die erste eigene Bude eventuell noch der Pkw, muss nun ein Lieferwagen oder sogar ein LKW her. Natürlich kann man erst mal in der Familie und im Bekanntenkreis rumfragen, aber die Chance, dass dort jemand einen LKW in der Garage stehen hat, ist doch sehr gering. Bleibt also nur noch ein Umzugswagen von der Autovermietung. Aber wie?
Preisvergleich bei der Autovermietung im Internet lohnt sich
Als Erstes sollte jeder versuchen abzuschätzen, wie viel transportiert werden muss und wie groß das Fahrzeug sein soll, dann die verschiedenen Anbieter im Internet anschauen und vergleichen. Wenn dann ein seriöser und günstiger Anbieter gefunden wurde, macht man einen Termin aus. Wobei ich empfehle, nach Möglichkeit den Umzug nicht unbedingt am Wochenende durchzuführen, da zu dieser Zeit bekanntlich viele umziehen und einen LKW benötigen und der Preis dementsprechend höher ausfällt. Wer noch nie oder selten ein so großes Fahrzeug gefahren hat, sollte sich auf jeden Fall einen Beifahrer mitnehmen. Der kann dann beim Rangieren helfen, denn bekanntlich sehen vier Augen mehr als zwei.
Auf die Auto-Miet-Nebenkosten bei der LKW Anmietung achten
Ganz wichtig ist es beim Mietvertrag für das Fahrzeug auf die Auto-Miet-Nebenkosten zu achten, denn es kann sein, dass es Einschränkungen bei der Kilometerleistung gibt. Darauf sollte der Mieter eines Umzugswagens besonders achten, wenn das neue Domizil etliche Kilometer vom bisherigen Wohnort entfernt ist. Wenn es eine Grenze gibt, oft liegt diese bei 100 bis maximal 200 Kilometern, und diese überschritten wird, muss der Mieter des Mietwagens für jeden weiteren gefahrenen Kilometer extra zahlen. Diese Extrakosten können zwischen 10 und maximal 50 Cent pro Kilometer liegen, von allen Anbietern, die noch mehr pro Kilometer verlangen, sollte man die Finger lassen. Wenn der Umzug über mehrere Hundert Kilometer geht, sollte darauf geachtet werden, dass es am neuen Wohnort eine Filiale des Anbieters gibt. Denn sicher hat keiner nach einem anstrengenden Umzug noch Lust den Wagen die vielen Kilometer zurückzufahren; von den Mehrkosten ganz zu schweigen.
FATZIT: Da so ein Umzug schon teuer genug ist, kann hiermit nur noch einmal darauf hinweisen werden, das Fahrzeug frühzeitig zu mieten und das passende Tarifmodell zu wählen. Denn je größer der Wagen, umso teurer wird er. Auf der anderen Seite ist der Wagen zu klein, muss der Mieter eines Mietwagens die Strecke mehrmals fahren und das wird dann auf die Dauer auch recht teuer.
Kontakt: Rainer Thammer - rainer(minus)thammer(at)t(minus)online(punkt)de
