Urlaub auf Bora Bora: 5000Euro, Hautkrebs: gratis
Heutzutage können wir Deutschen mehr reisen als je zuvor in unserer Geschichte. Nicht umsonst gelten die Deutschen immer und immer wieder als Reiseweltmeister. Selbst Reisen zu entlegensten Winkeln der Welt, beispielsweise im Südpazifik, sind mittlerweile für Millionen von Menschen in Deutschland finanzierbar. Eine Reise auf die Insel Bora Bora in Französisch Polynesien galt lange Zeit als Privileg der oberen Zehntausend. Heute kostet sie zwar noch immer etwas mehr als ein Trip an die Nordsee, der Preisunterschied schrumpfte jedoch kontinuierlich innerhalb der letzten Jahrzehnte. Wer lange genug spart kann sich den Traum jedoch verwirklichen, zum Beispiel als Hochzeitsreise.
Bei aller Freude, die ein Urlaub auf auf Bora Bora, Tahiti oder einem anderen exotischen Urlaubsziel mit sich bringen kann, lauern jedoch auch Gefahren, die häufig übersehen werden. Neben tropischen Krankheiten wird häufig nicht genügend auf die negativen Auswirkungen der Sonne geachtet. Die starke Sonneneinstrahlung birgt neben dem Genuss für sonnenhungrige Urlauber auch erhebliche Gefahren für unsere Gesundheit. Dies wird häufig vergessen, besonders nach einem Sommer in Deutschland, in dem sich die Sonne etwas zurückhielt.
Auf Südsee-Inseln wie Französisch Polynesien, wo die beliebten Urlaubsziele Bora Bora und Tahiti liegen, schwanken die Temperaturen nicht in dem Maße wie es in Deutschland der Fall ist. Es regnet etwas mehr von November bis April, allerdings bleibt es nach wie vor mindestens jeden zweiten Tag regenfrei. Zudem ist es in dieser „Regenzeit“ auch wärmer und an manchen Tagen sogar deutlich sonniger (Februar und März sind normalerweise die wärmsten Monate auf Tahiti, Bora Bora und Moorea, den Hauptreisezielen in Französisch Polynesien).
Entsprechende Vorbereitung fängt also bereits mit der passenden Urlaubskleidung an. Wer ausschließlich mit Badesachen von morgens bis abends in der Sonne liegt, tut seinem Körper nichts Gutes. Hautrötung, Schmerzen, Sonnenbrand, Verbrennungen und schließlich Hautkrebs und ein vorzeitiger Abschied vom irdischen Leben können die Folge sein! All dies lässt sich jedoch vermeiden, wenn man sich entsprechend auf das Klima in diesem Teil der Welt vorbereitet. Für nahezu jede Region weltweit gibt es inzwischen Klimadaten und Wettervorhersagen, die im Vorfeld der Reise eingesehen werden können, so auch für Bora Bora und Tahiti. In wenigen Minuten kann man sich so ein ungefähres Bild der Witterung vor Ort machen.
Leichte Sommerkleidung sei empfohlen, am besten aus Baumwolle oder anderen atmungsaktiven Stoffen (kein Polyester). Die Winterjacke und der dicke Schal können daheim bleiben, es empiehlt sich jedoch, etwas längere Kleidung zu tragen, die den gesamten Körper bedeckt. Ein leichter Schal kann Sonnenbrand im Hals- und Nackenbereich verhindern. Auch dicke Schuhe werden nicht unbedingt benötigt. Atmungsaktive Wanderschuhe sind empfehlenswert, wenn längere Strecken zu Fuß zurückgelegt werden, ansonsten genügen Sandalen oder „Flip-Flops“.
Wie zuvor erwähnt kann tagsüber die Sonne recht stark durchkommen. Wer normalerweise seine Zeit im Büro verbringt, sollte auch Strahlung nicht unterschätzen! Ein paar weiße, langärmlige Hemden/Blusen aus einem leichten Stoff helfen, entspannt den Tag zu genießen. Wer mag, kann auch einen Hut als Schutz vor der Sonne einpacken. Neben dem Schutz vor der Sonne, die leichte langärmlige Kleigung bietet, gehört es auf Bora Bora und Tahiti auch zum guten Ton, keine Badekleidung an einem Ort zu tragen, an dem nicht gebadet wird. Wer dennoch gerne für den Sprung ins kühle Nass vorbereitet sein möchte, trägt Badekleidung unter der eigentlichen Garderobe. Für die Zeit nach dem Schwimmen, empiehlt es sich, eine weitere (trockene) Badegarnitur bei sich zu haben.
Natürlich sollte auch entsprechende Sonnencreme nicht fehlen. Interessanterweise gibt es in Deutschland, wo wir in der Regel weniger Sonne sehen, ein deutlich größeres Angebot entsprechender Sonnenschutzmittel. Es sollte also bereits vor dem Urlaub entsprechend eingekauft werden. Nicht nur die Auswahl ist größer in Deutschland, auch die Preise sind üblicherweise besser. Nehmen Sie also genügend und ausreichend starke Sonnencreme für die gesamte Zeit ihres Aufenthaltes mit!
Hierbei stellt sich jedoch die Frage, welche Sonnenschutzmittel am besten geeignet sind. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass nicht nur die Sonne selbst ein Faktor bezüglich Hautkrebs sein kann, sondern auch Sonnencremes mit einem hohem Lichtschutzfaktor! Es wird daher heutzutage empfohlen, eher einen nicht zu hohen Lichtschutzfaktor zu wählen und im Gegenzug häufiger den Schutz durch Eincremen zu erneuern.
Neben dem Schutz vor der Sonne, sollte auch genügend Insektenschutzmittel eingepackt werden. Hier mag die Gefahr für die Gesundheit im Vergleich zur Sonneneinstrahlung etwas geringer sein, allerdings geht es uns ohne Mückenstiche doch deutlich besser. Nur wer sich entsprechend auf den Südsee-Urlaub vorbereitet kann auch paradiesische Orte wie Bora Bora, Tahiti und kleinere Inseln von Französisch Polynesien entsprechend genießen.
Felix Nolte
Wiesenkamp 15
31174 Schellerten
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