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RUNRIG und schottische Rockklänge auf der Spandauer Zitadelle

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Thomas Moser

Berlin-Spandau, 31. August 2010 In historischer Kulisse der Zitadelle Spandau wurde zum Open-Air-Konzert der schottischen Rockband RUNRIG geladen.

Vereinzelte Besucher nutzen dann auch stilecht die Gelegenheit, ihren Kilt, auf deutsch auch Schottenrock, auszuführen. Das Wetter hatte es mit den Fans gut gemeint. Ein klarer Himmel, kein Regen und spätsommerlich angenehme Temperaturen! Was will der Open-Air-Besucher noch mehr? So war dann auch der große Hof der Zitadelle Spandau gut gefüllt.
Wenn man zu RUNRIG kommt, will man natürlich vernünftige und ehrliche Rockmusik hören. Aber erstmal war als Special Guest Seth Lakeman zu hören. Die britische Folkszene schwärmt: „Seth Lakeman schwingt sich hier in neue Sphären auf und setzt mit seinen Stilübergreifenden Songs neue Maßstäbe.“ Mit Geige, Akustikgitarre und Trommel ist Lakeman eine Vorgruppe, die mehr als „nur“ Vorprogramm ist. Seth Lakeman, anfangs alleine mit seiner Geige, versteht es auch einen mitreißenden modernen Sound zu präsentieren. Mit seiner neuen CD will der Künstler erstmalig den deutschen Markt erobern. Der Zuhörer kann sicher sein, dass man von Lakeman noch mehr hören wird!
Noch hört man die startenden Flugzeuge von Tegel. Aber pünktlich betritt dann, die 1973 gegründete Band, RUNRIG mit den Brüdern und Gründungsmitgliedern Rory und Calcum MacDonald und die Bandmitglieder Bruce Guthro, Malcolm Jones, Iain Bayne und Brian Hurren die Bühne. Von den startenden Flugzeugen waren fortan nur noch die bunten Lichter zu sehen. Rockklänge erfüllten das Rund der Zitadelle Spandau. Das schottische Sextett präsentiert in diesen Spätsommertagen in einigen deutschen Städten ihr Konzert und ist, wie es in der Programmankündigung heißt, dabei „On the Road“!
Die Songs wurden von Anfang an, fast durchgängig, rhythmisch klatschend vom Publikum begleitet. Viele Fans hatten mit den Texten keine Mühe und sangen mit. Das Publikum wippte und tanzte zu den Songs, vereinzelt sah man dann schottische Fahnen und einige Wunderkerzen wurden angezündet. Die rockigen Komponenten überwogen bei diesem RUNRIG-Konzert. Gälische Melodien waren (nach Auffassung des Autoren: leider) kaum zu hören. Andererseits wurden die erstklassigen rockigen Klänge dann auch von leiseren Balladen, von einigen Soli und spannenden Instrumentalparts ergänzt. Landschaften und viel Meer fliegt auf der Videoleinwand vorbei. Das gesamte Konzert vermittelt den Eindruck einer rockig lyrischen Reise durch die Elemente. Der Sternenhimmel leuchtete dazu passend zum Schluss des Konzertes über die Zitadelle.
Mit „Pride of the Summer“ erspielte sich die Band die Herzen der Zuhörer. Bei der heimlichen schottischen Hymne vom „Loch Lomond“ brauchte das Publikum fast keine Band-Unterstützung. Energiegeladen wurde „Everything vou see“ präsentiert. Beim Song „Big Sky“ kamen die leiseren Töne zur Geltung. Die Bühne erstrahlte im blauen Licht. Das gesamte Konzert, einschließlich Sound und der Video- und Lichtanimation, war eine perfekt abgestimmte Bühnenshow. Die Bässe waren im Bauch deutlich spürbar. Das Geburtstagskind Bruce Guthro, der Frontmann der Gruppe, freute sich über den „Beautyfull day“: „Es ist wundervoll mit der Band in Berlin zu sein!“ Ein Fan direkt vor der Bühne erzählte begeistert: „Man sah den Jungs richtig den Spaß bei der Sache an!“
Ein wunderschönes solides Rockkonzert in einer besonderen Atmosphäre! RUNRIG entließ die Besucher dann mit „Going Home“ und fuhr selbst zu ihrem nächsten Auftrittsort nach Leipzig weiter.
Thomas Moser –BerLi-Press (www.berli-press.de)
Kurzinfo zu RUNRIG aus Wikipedia:
Zunächst durch kleine Konzerte in Schottland bekannt, begann RUNRIG eine Karriere mit selbst verfassten und selbst komponierten Songs. Die Gruppe spielt einerseits Rockmusik mit starken schottischen Einflüssen, andererseits setzt sie historische schottische Liedtexte und Songs in Gälisch ein. Die führenden Köpfe der Gruppe sind die Brüder Calum und Rory MacDonald, welche gemeinsam den größten Teil der Songs der Band schreiben.

http://www.runrig.co.uk/
http://www.sethlakeman.co.uk/
http://www.citadel-music-festival.de

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„BerLi-Press“ ist ein lokaler Kiez-Pressedienst, der journalistisch überwiegend im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg sein Betätigungsfeld sieht und dort seinen Ursprung hat. „BerLi“ steht dabei als Abkürzung für „Berlin-Lichtenrade“. Mit dem Aufbau und der laufenden Arbeit einer nichtkommerziellen Kiez-Website für Berlin-Lichtenrade (www.lichtenrade-berlin.de) ist der Wunsch entstanden, dass Pressemitteilungen, Berichte, Rezensionen nicht nur im unmittelbaren Zusammenhang mit dieser kommunalen Internetsite veröffentlicht werden. So hat sich auch das Betätigungsfeld von Thomas Moser, der sich für diese journalistischen Arbeiten verantwortlich zeichnet, schrittweise erweitert. Thomas Moser übt diese Tätigkeiten nicht im Hauptberuf aus, will aber die journalistische Lücke im lokalen Angebot professionell schließen.
„BerLi-Press“ veröffentlicht aktuelle lokale Ereignisse, Rezensionen von bezirklichen und überregionalen Kulturveranstaltungen (z.B. ufaFabrik, Neuköllner Oper) aber auch Berichte von großen Berliner Konzerten (z.B. in Zusammenarbeit mit Semmel-Concerts). BerLi-Press dokumentiert teilweise auch fotografisch die Ereignisse im Zusammenhang mit seinen schreibenden Arbeiten.

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Pressedienst Berlin-Lichtenrade
Thomas Moser
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01794546747

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