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Mit Wärmepumpen innovativ, effizient und umweltbewusst heizen

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Karin Dammköhler

Vier Millionen veraltete Heizungen in den Haushalten Deutschlands sind eindeutig zu viel! Unsere Rohstoffressourcen, wie Kohle, Erdgas oder Erdöl werden immer teurer und werden eines Tages gänzlich versiegen.

Unabhängigkeit von Öl und Gas! Das ist das Schlagwort. Wer jetzt den Bau eines Hauses plant, sollte sich einmal mit den alternativen Heizungssystemen beschäftigen. Mehr und mehr werden schon heute Wärmepumpen in Ein- und Mehrfamilienhäusern zur Erzeugung von Wärme eingesetzt. Und das macht doppelt Sinn! Zum einen senken Sie mit einer Wärmepumpe Ihre Heizkosten um bis zu 50%. Zum anderen trägt eine Wärmepumpe dazu bei, dass 50% weniger klimaschädliches Kohlendioxid produziert wird. Mit einer Wärmepumpe investieren Sie nicht nur in Ihre finanzielle Zukunft. Sie investieren auch in die Zukunft der Umwelt.

Eine Wärmepumpe ist ein Gerät, welches Wärme von einem niedrigen Temperaturniveau unter Aufwand von Arbeit auf ein höheres Temperaturniveau transportiert/pumpt. Sie arbeitet mit ungefähr drei bis vier Anteilen Umweltenergie und einem Anteil elektrischer Energie. Diese Umweltenergie – auch erneuerbare Energie genannt - gewinnt eine Wärmepumpe entweder aus der Luft-, der Wasser- oder der Erdwärme und wird zum Beheizen und zur Warmwasseraufbereitung genutzt. Die elektrische Energie verwendet die Wärmepumpe für das reine Pumpen, durch welches die gewünschte Temperatur erreicht wird. Die Funktionsweise einer Wärmepumpe ist am anschaulichsten am Beispiel eines Kühlschranks zu beschreiben. Ein Kühlschrank nimmt die Wärme der Lebensmittel auf und kühlt sie. Über den Verflüssiger wird die aufgenommene Wärme nach außen abgegeben. Eine Wärmepumpe funktioniert umgekehrt. Sie nimmt die Wärme aus der Umwelt auf und der Verflüssiger führt sie dem Heizsystem zu.

Deshalb ist eine Wärmepumpe gegenüber konventionellen Heizsystemen in vielerlei Hinsicht überlegen. Neben der Unabhängigkeit von ständig steigenden Ölpreisen entfallen auch die Kosten für den Bau und die Wartung eines Schornsteins sowie für den Schornsteinfeger. Ein besonderer Heizraum mit Feuer hemmender Tür ist nicht erforderlich. Sie gewinnen an Raum. Außerdem sind Wärmepumpen im Prinzip wartungsfrei. Ein weiterer Vorteil ist ihre lange Nutzungsdauer (mindestens 25 Jahre). So steigern Sie also dauerhaft den Wert Ihrer Immobilie.

Wärmepumpen
gibt es in verschiedenen Ausführungen. Je nachdem, welche erneuerbare Energie als Wärmequelle zum Beheizen und zur Warmwasseraufbereitung genutzt wird, unterscheidet man in Solewärmepumpen (auch Erdwärmepumpen genannt), Luft-Wasser-Wärmepumpen, Wasser-Wasser-Wärmepumpen und Splitgeräte. Welche Wärmepumpe für Sie die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab.

Erdwärmepumpen sind zum Beispiel bei Neubauten sehr empfehlenswert. Die Erdwärme wird mit Hilfe von Sonden, Kollektoren oder Energiekörben der Erde entzogen. Die Energiebilanz ist bei diesem Verfahren sehr hoch. Jedoch ist ein Genehmigungsverfahren erforderlich.

Wasserwärmepumpen nutzen das Grundwasser als Wärmequelle. Ein Entnahmebrunnen versorgt die Wärmepumpe mit Wasser. Über einen zweiten Brunnen wird das abgekühlte Wasser wieder in die Erde zurückgeleitet. Die Energiebilanz ist hier äußerst hoch. Zur Nutzung des Grundwassers brauchen Sie aber wiederum eine Genehmigung.

In bereits bestehenden Gebäuden kann sehr gut eine Luftwärmepumpe eingebaut werden. Die Energiebilanz ist zwar nicht so hoch wie bei den anderen Wärmepumpen, die mit Wasser- und Erdwärme arbeiten, denn wenn die Außentemperatur stark abkühlt, lässt die Leistung der Luftwärmepumpe etwas nach und es muss mit einem Elektro-Heizstab nachgeholfen werden. Jedoch ist die Luftwärmepumpe genehmigungsfrei.

Eine gründliche Beratung durch einen Fachmann ist unabdingbar, wenn es in die Phase der Bauplanung geht.

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Karin Dammköhler
Oderbruchstraße 23
10407 Berlin
Tel.: 030-31164252
Mail: damm@maxx33.eu

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