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Im Wein liegt die Wahrheit - damals wie heute

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Jeggli Weine

Das Sprichwort „in vinoveritas“ zeigt deutlich, welche Stellung der Wein früher und heute in der Gesellschaft einnimmt. Denn kaum ein anderes Getränk fasziniert und polarisiert so sehr wie das gegorene Getränk aus verschiedenen Traubensorten. Schon in der Antike war es berühmt und beliebt zugleich. Von der klassischen Verwendung der Neuzeit war damals allerdings noch nicht viel zu merken. Der Triumphzug ist älter und bedeutender, als die meisten der geschichtlichen Hinterlassenschaften.

Es bedarf einer langen Reise in die Vergangenheit, um den Wein traditionell einordnen zu können. Obwohl sich der Ursprung nicht mehr genau datieren lässt, wird vermutet, dass erste gegorene Getränke bereits in China vor über 9000 Jahren getrunken wurden. In Tongefässen fanden Wissenschaftler verschiedene Rückstände von Reis, Honig und Trauben. Aber erst mit der Sesshaftigkeit der ursprünglichen als Nomadenvölker lebenden Vorfahren etablierte sich die Weinkultur und es begann eine Kultivierung der Reben. Dies war notwendig, da es nur auf diesem Weg möglich war, die Erntezeit exakt zu bestimmen. Eine erste Kellerei fanden Archäologen in einer kleinen Siedlungsebene im heutigen Iran. Ihr Alter wird auf über 7000 Jahre geschätzt. Eine besondere Stellung innerhalb der gesellschaftlichen Ordnung nahm der Wein schon in der Frühzeit ein. Selbst in der griechischen und römischen Mythologie, traditionell hoch entwickelte Kulturen, wird er in den Göttern Dionysos und seinem Pendant Bacchus verehrt. Historisch belegbare Funde zeigen, dass ägyptische Hohepriester das Getränk als Opfergabe verwendeten. Im Gegensatz zur griechischen Tradition, wo bestimmt wurde, dass Wein ausschliesslich mit Wasser verdünnt getrunken werden durfte, da man sich sonst mit Barbaren gleichstellen würde, die es pur genossen. Aber auch im römischen und byzantinischen Reich nahm der Wein eine ausserordentliche Stellung ein und wurde hochgedienten Soldaten und Politikern für ihre Verdienste überreicht. Es wurde weniger als Genussmittel, denn als Getränk angesehen, von dem heilende Wirkung ausgehen sollte. Im Mittelalter galt Wein als prestigeträchtig und wurde sogar Bier und Wasser vorgezogen, da man davon ausging, dass es die Verdauung unterstützt, eine gute Blutzirkulation gewährleistet und die Stimmung erhellt. Diese gesundheitliche Beschreibung von Wein wird tatsächlich auch noch in der Neuzeit propangiert. Erst in den letzten Jahrhunderten entstand der heute gebräuchliche Qualitätsweinbau. Aus Frankreich, Spanien oder Italien kommen mittlerweile freilich die besten Weine, wenn auch Winzer aus Übersee, aus China und Australien, ähnlich gute Kellereien besitzen. Die beliebtesten Sorten sind klassisch Rotweine und der aus den helleren Trauben gewonnen Weisswein.

In der Gegenwart übernehmen nicht selten Weinhändler die Vermarktung von den Winzern, da sie näher am Markt sind und durch ihre wirtschaftlichen Kenntnisse ihren Erfolg an die Kellereien weitergeben. Mit ihrem Know-How und der Liebe zum Wein schreiben Sie die Geschichte weiter – von einem Getränk, dass kein Alter kennt.

Weitere Informationen zur Weingeschichte und einer exklusiven Auswahl erhalten Sie unter www.jeggliweine.ch

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Bild von PatrickMuller
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