E-Learning ist eine neuartige Methode der Wissensvermittlung, die mehr und mehr nicht nur die Schulen sondern auch die Privathaushalte der Welt erobert. Unter Pädagogen ist das E-Learning jedoch umstritten und es stehen sich sehr kontroverse Meinungen und Argumente gegenüber. Die Verfechter des ELearning berufen sich auf die Vielseitigkeit der Methodik. Durch den Einsatz von Kombinationen aus Bildern, Videos, Klängen, Animationen und Simulationen spricht das E-Learning viele Sinne an und ermöglicht so gerade für Kinder ein sehr spielerisches Lernen. Eine weitere Motivation ist die freie Zeiteinteilung beim E-Learning. Anders als in Kursen wird beim E-Learning kein Tempo vorgegeben und kein übermäßiger Druck auf den Lernenden ausgeübt.
Das Programm kann individuell angepasst werden und Kinder lernen durch E-Learning schon früh den Umgang mit Technik und Medien. Allerdings gibt es auf der anderen Seite auch einige Argumente gegen E-Learning. Gegner sprechen von einer sozialen Verarmung, da beim E-Learning die direkte Kommunikation mit Menschen nahezu komplett wegfällt. Durch das Ansprechen mehrerer Sinne zugleich kann E-Learning zu einer Reizüberflutung führen, die sich hemmendauf die aktiven Denkprozesse des Lernenden auswirken. Der geringe Druck durch fehlende Konkurrenz, Maßstäbe und Vergleichsmöglichkeiten kann schnell zu Nachlässigkeit führen, erfolgreiches E-Learning setzt ein hohes Maß an Selbstdisziplin voraus. Außerdem ist E-Learning wenig praxisbezogen und verbindet die Menschen mit dem Computerbildschirm statt mit der realen Welt.
Alexander Lanew
Hömickerweg 3
51643 Gummersbach
alexanderlanew@yahoo.de
