Der Begriff Mondkalender wird auch als Lunar Kalender bezeichnet. Dieser orientiert sich an dem Lauf des Mondes. Als Grundlage dienen die zwölf Monate im Jahr. Das Jahr selbst nennt man das Lunar Jahr. Die Mondphasen haben den synodischen Monat als Periode. Der Monat ist dort ca. 29 bzw. 30 Tage lang, die sich abwechseln. Und somit hat das Mondjahr 354 Tage.
Beim Monatsbeginn wird das Neulicht genutzt. Ein neues Jahr beginnt nach genau 12 Monaten.
Auch heute noch ist der Mondkalender im Gebrauch, zumindest im religiösen Bereich von Ramadan. Dieser wird dort Islamischer Kalender genannt.
Allgemein kann man sagen, der Mondkalender ist etwas, das es seit 2000 Jahren nicht mehr gibt.
Manche nutzen die Mondperioden aber auch für das Pflanzenwachstum wie z.B. die Phasen der Zu- und Abnahme des Mondes, also die Mondphasen (der synodische Mondrythmus). Wieder andere halten sich im Bereich Astrologie an den auf und absteigenden Mond. (den tropischen Mondrythmus), oder aber bei den Tierkreiszeichen wird der Mondstand siderischer Mondrythmus bezeichnet. Häufig halten sich Bauern in Land- und Forstwirtschaft an diese Mondregeln und sehen damit einen Zusammenhang mit der Astrologie. Ob dies tatsächlich der Fall ist und man sich wirklich danach richten soll, kann jeder für sich entscheiden.
Meistens wird heute der astrologisch orientierte Mondkalender angewandt. Genau in einen bestimmten Bereich einzuordnen ist der Kalender nicht. Er ist grenzwertig und ist begrifflich der Esoterik, dem Aberglauben und den Pseudowissenschaften zuzuschreiben. Es gibt zahlreiche verschiedene Interpretationen der Mondkalender. Sie reichen von persönlicher Meinung über Widersprüche bis hin zu denen, die zumindest wissenschaftlich nicht belegbaren Thesen. Daher bleibt es wohl jedem selbst überlassen, wie er mit dem Mondkalender umgeht und was er daraus entnimmt. Allerdings ist es anzuraten, sich nicht 100 % darauf zu verlassen, denn wie gesagt ist von wissenschaftlicher Seite nichts bewiesen. Dies sollte jeder im Auge behalten.
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