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Die Fesseln der Faulheit sprengen

Faulheit ist das Gift, dass einen Menschen schleichend die Freude am Leben nehmen kann. Manch Wesen erfreut sich an Faulheit, doch für die meisten Menschen ist es ein lähmendes Dasein, dass alles andere als schön ist.

Wäre Faulheit ein Einbrecher, der sich seinen Weg in unseren Verstand bahnt, dann würde dieser Einbrecher schleichend und langsam unseren Kopf für sich beanspruchen. "Er" raubt uns oft auf lange Sicht betrachtet den Mut zum Handeln und damit die Fähigkeit unser Leben im Griff zu haben.

Wann und Wo die Faulheit anfängt kann man nur schwer sagen, doch gibt es Mittel diese zu bekämpfen. Das erste Mittel der Wahl ist, sich selber aus dieser Situation zu ziehen:

Man muss sich selber gut zureden und das nicht nur im Kopf, denn Gedanken sind weniger antreibend als Worte. Denn sie hören ihre eigenen Worte! Sprechen sie für sich alleine "Ich mache das jetzt!" nicht erst morgen oder übermorgen. Schieben sie ihre Sachen nicht vor sich her.

In kleinen Schritten können sie die Faulheit bezwingen. Außenstehende können ihnen vielleicht dabei helfen, aber am Ende liegt es ganz allein bei ihnen, dass sie ihre Faulheit wie einen zu schweren Panzer abwerfen und in ein neues Leben schlüpfen!

Sport, Putzen und vieles mehr hilft ihnen langsam auf die Füße zu kommen. Sorgen sie für einen geregelten Alltag, wenn sie keinen haben! Stellen sie sich Beispiels den Wecker früh ein. Im Gegenzug müssen sie dann aber auch akribisch darauf acht geben rechtzeitig ins Bett zu gehen. Machen sie daher nicht allzu oft die Nacht zum Tage, da sie dadurch den Alltag ihrer Mitmenschen häufig verpassen werden.

Gehen sie zum Arzt, lassen sie ein Blutbild machen. Es kommt nicht selten vor, dass ihre Faulheit im Grunde durch eine "Trägheit" ausgelöst wird. Eisenmangel Beispiels nimmt ihnen die Ausdauer und die mentale Kraft den Alltag ohne weiteres meistern zu können.

Im Extremfall müssen sie sich in Therapie begeben, wenn sie es nicht selber schaffen sich Schritt für Schritt zu rehabilitieren.

Arbeit ist ein wichtiges Kriterium, dass ihre Faulheit in die Schranken weisen kann. Doch kann sich das sofort ändern, wenn sie zu Hause sind und dort alles vernachlässigen.

Die meisten Menschen, die von Faulheit geplagt werden, können dies selber lösen. Für einige wenige ist professionelle Hilfe von Nöten. Sollten sie daher binnen 1-3 Monate sich nicht selber helfen können, müssen sie mit ihrem Arzt ein ernstes Gespräch führen.

Unter anderem können sie auch Hobbys als Schutzschild gegen Faulheit verwenden. Sie müssen nur eines finden, an dem sie längerfristig Spaß empfinden können oder einfach nur "abschalten" und ihren Körper arbeiten lassen.

Machen sie sich einen Tages- oder Wochenplan, indem sie regeln, wann sie was machen. Schieben sie nichts vor sich hin. Denn viele "Faulheiten" kommen nur dadurch zu Stande, dass man sich vor seinen Pflichten und Verantwortungen drücken möchte, um sich Beispiels mit Fernsehen oder Computerspiele die Zeit zu vertreiben, die besser woanders aufgehoben wäre!

Die "Hürde" zu überwinden, die häufig den antriebslosen Menschen von einem aktiven Menschen trennt, ist für die wenigsten Leute leicht zu nehmen. Doch nachdem sie ihren ersten "Sprung" geschafft haben, werden alle weiteren Sprünge um so leichter für sie zu bewältigen sein.

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