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Das Immunsystem & Wirksamer Schutz dem eigenen Immunsystem

Ein intaktes Immunsystem ist der Garant für die Gesundheit. Unser Organismus sollte früh lernen, mit Umwelteinflüssen zurecht zu kommen, ganz besonders gilt das für Kinder.
Der menschliche Körper verfügt mit seiner körpereigenen Abwehr, dem Immunsystem, über komplexe Schutzmechanismen gegenüber Bakterien und Viren, die Krankheiten verursachen können. Auf Viren und Bakterien reagiert das Immunsystem mit mehreren Abwehrstrategien. Die Bildung von Abwehrstoffen, sogenannten Antikörpern, ist eine davon. Antikörper helfen bei der Vernichtung von Erregern und verhindern so eine unkontrollierte Ausbreitung im Körper.

Wie funktioniert unser Immunsystem
Das menschliche Immunsystem leistet beachtenswerte Arbeit. Das Immunsystem ist die Schutztruppe unseres Körpers. Seine „Mitarbeiter“ sind im ganzen Körper verteilt und eng miteinander vernetzt. Ein gut funktionierendes Immunsystem ist die Voraussetzung für eine dauerhafte Gesundheit. Zum Immunsystem zählen Lymphsystem, Milz, Thymusdrüse, Knochenmark und Darmwand. Sie alle werden von unterschiedlichen Vitalstoffen unterstützt.

Das Immunsystem ist komplex aufgebaut. Ein Hauptorgan gibt es nicht, die Abwehr muss im ganzen Körper funktionieren. Zu den Organen der Entstehung, Entwicklung und Reifung von Immunzellen gehören das Knochenmark und der Thymus. Im Knochenmark entstehen die sogenannten Stammzellen. Außerdem findet hier die Entwicklung und Reifung bestimmter weißer Blutkörperchen statt, der B-Zellen oder B-Lymphozyten. Im Thymus reifen und entwickeln sich die verschiedenen T-Zellen. Von ihrem Entstehungsort aus gelangen die Immunzellen über das Blut und die Lymphbahnen in alle Organe und Gewebe des Körpers.
Die Lymphe ist eine durchsichtige fetthaltige Flüssigkeit, die Lymphozyten enthält. Das Lymphsystem ist kein in sich geschlossenes System. Es durchzieht den ganzen Körper, beginnend als Kapillaren im Gewebe. Diese Lymphkapillaren besitzen eine außerordentlich große Durchlässigkeit und können Flüssigkeit aus den Interzellulärräumen mit allen Bestandteilen wie Proteinen, toten Zelltrümmern, Fremdkörpern (z.B. Bakterien) aufnehmen. Diese Lymphkapillaren fließen zusammen und bilden die kleineren Lymphgefäße. Diese besitzen Klappen (ähnlich den Venenklappen), die dafür sorgen, dass die Lymphe nur in eine Richtung fließen kann. Die kleineren Lymphgefäße fließen zusammen und bilden die größeren Lymphgefäße und die Lymphstämme. Diese besitzen muskuläre Wände und münden an den Venenwinkeln in die Blutbahn.

Die Lymphknoten sind rundlich bis länglich und meist abgeflacht. Sie besitzen eine Einbuchtung, die Hilus genannt wird. Sie sind von einer Bindegewebskapsel umgeben. Man kann zwischen der äußeren Rinde und dem inneren Mark unterscheiden. In der Rinde befinden sich hauptsächlich B-Lymphozyten und im Mark findet man hauptsächlich T-Lymphozyten. Diese werden hier gespeichert. Die Lymphknoten dienen zur Reinigung der Lymphe von Zellfragmenten. Sie treten gehäuft in der Achsel-, der Leisten- und der Halsgegend auf, um das Eindringen von Fremdstoffen ins Gehirn sowie in die inneren Organe zu verhindern.
Der Transport der Lymphe erfolgt wesentlich langsamer als der Bluttransport. Auf ihrem Weg durch den Körper passiert die Lymphe viele Lymphknoten. Diese filtern die Lymphe von Fremdstoffen und wirken so als Barriere für Krankheitserreger.

Die Zellen des Immunsystems laufen durch den Körper "auf Streife" und unterscheiden "fremd" von "selbst". Antikörper können Krankheitserreger markieren, etwa Mikroorganismen wie Bakterien, Viren oder Pilze. Spezialisierte Abwehrzellen gehen in einem hochkomplexen Zusammenspiel nicht nur gegen den jeweiligen Eindringling vor. Sie sorgen auch für eine Art Gedächtnis. So kann bei weiteren Infektionen durch schon bekannte Keime eine Immunantwort sofort starten.
Bei der Überwachung von Tumorzellen steht das Immunsystem vor einer schwierigeren Aufgabe: Hierbei handelt es sich um körpereigene Zellen. Der eigene Körper soll jedoch normalerweise nicht angegriffen werden. Tumoren lösen im Gegensatz zu den meisten Mikroorganismen auch nur selten Entzündungsreaktionen aus. Damit fehlt dem Immunsystem das Signal "fremd" oder "krank" zum Start der Immunreaktion.
Gleichzeitig bildet der Körper auch Zellen, die sich Merkmale der eindringenden Erreger merken - sogenannte Gedächtniszellen. Bei einem späteren Kontakt mit den gleichen Krankheitserregern sind diese Gedächtniszellen in der Lage, blitzschnell die Bildung von passenden Antikörpern zu veranlassen. Dadurch können die Erreger, die der Körper bereits kennt, sofort unschädlich gemacht werden.
Aber nicht die ganze Fremdzelle wirkt als Antigen, sondern nur bestimmte Makromoleküle auf ihr. Bestimmte Atomgruppen an der Oberfläche der Antigene werden Epitope genannt. Diese rufen die Bildung von Antikörpern hervor. Eine Fremdzelle kann verschiedene Antigene besitzen und auf einem Antigen können sich verschiedene Epitope befinden. Es gibt auch Antigene auf eigenen Körperzellen. Das Immunsystem hat sie jedoch als zum Körper gehörend kennengelernt und reagiert nicht auf sie. Als Antigen wird ein Fremdstoff bzw. Krankheitserreger bezeichnet. Dies können Peptide, Proteine, Polysaccharide oder Polynucleotide sein.

Zum beispiel die Erythrozyten, sind für den Sauerstofftransport im Blut zuständig, die Thrombozyten für die Blutgerinnung. Die verschiedenen Untergruppen der Leukozyten gehören zum Immunsystem.
B-Lymphozyten (Plasmazellen) bilden Antikörper gegen auffällige oder fremde Strukturen im Körper, beispielsweise gegen Krankheitskeime. Die langlebigen B-Gedächtniszellen können bei erneutem Kontakt mit einem ihnen bekannten Fremdkörper innerhalb weniger Stunden eine Immunreaktion auslösen, die das Ausbrechen einer Infektion verhindert.
T-Lymphozyten (T-Gedächtniszellen, T-Helferzellen, weitere) haben unterschiedliche Aufgaben: die Auslösung einer gezielten Immunantwort oder die Bildung von regulierenden Zellhormonen, den sogenannten Zytokinen. Zytotoxische T-Zellen (auch CD8+-Zellen genannt) erkennen und zerstören von Viren befallene Körperzellen sowie, falls sie sie erkennen, auch Tumorzellen. Regulatorische T-Zellen ("T-regs") hemmen die T-Zell-Reaktion. Sie sorgen dafür, dass das Immunsystem nicht auf den eigenen Körper "losgeht". Unter Umständen verhindern sie so jedoch auch eine Immunantwort auf Tumorzellen.
Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) greifen virusinfizierte Zellen an. Fehlen Tumorzellen bestimmte Oberflächenmerkmale, werden sie ebenfalls von NK-Zellen angegriffen.
Makrophagen gehören zu den Phagozyten und sind für die angeborene Immunität von Bedeutung: Sie fungieren als Fresszellen und tragen zur Entstehung von Entzündungen bei - zunächst nichts Negatives, sondern eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Immunantwort.

Das Immunsystem ist an weiteren Regulationsmechanismen beteiligt, die normalerweise den Körper vor Krebs schützen. Ein wesentlicher Vorgang dieser Kontrolle ist eng mit natürlichen Alterungsprozessen verknüpft. Wenn eine Zelle alt oder so geschädigt ist, dass sie zur Krebszelle werden könnte, muss sie sterben. Normalerweise gibt sie sogar selbst den Anstoß zur Auflösung und zum Abbau durch Immunzellen. Der Körper verfügt dazu über ein festgelegtes Programm: Dieser "programmierte Zelltod" wird auch "Apoptose" genannt. Heute weiß man, dass diese Apoptose über höchst komplizierte Regelwege gesteuert und kontrolliert wird.

Unsere Haut und unsere Schleimhäute bilden eine erste Barriere gegen Erreger. Gestörte Schleimhautfunktionen, gerade im Atemwegsbereich, verschaffen Viren und Bakterien bessere Eintrittschancen und können so Ursache für Erkältungskrankheiten oder andere Infekte sein. Da Vitamin A am Aufbau und der Erhaltung unserer Schleimhäute beteiligt ist, ist es wichtig für den Schutz vor Infektionen. Gute Vitamin-A-Quellen sind Fisch, Fischleberöle (Lebertran), Leber, Butter, Eigelb, Milch und Milchprodukte. In Gemüse, z. B. Karotten, Spinat, Broccoli und Grünkohl, ist Betacarotin reichlich enthalten. Und Betacarotin kann unser Körper in wirksames Vitamin A umwandeln.

Sowohl für die humorale wie auch für die zelluläre Abwehr ist eine ausreichende und ausgewogene Zufuhr von Aminosäuren erforderlich, wobei nicht nur die essentiellen Aminosäuren wichtige Funktionen ausüben, sondern auch die nicht essentiellen Aminosäuren Glutamin und Arginin. Speziell Schwerkranken fehlt oft, entsprechend ihrem Krankheitsbild eine ausreichende Eigenproduktion, sodass es häufig zu einer ernährungsbedingten Immundysfunktion kommen kann. Besondere Anforderungen an das Immunsystem werden während einer Schwangerschaft durch die ständige Konfrontation mit den väterlichen Antigenen des Fetus gestellt, wobei bei einer optimalen Versorgung der Schwangeren mit Mikronährstoffen die körpereigene Abwehr stabilisiert und optimiert wird.

Effektiver Schutz fürs Immunsystem oder Wie können wir uns vor Infekten schützen
Das Schutzsystem des Körpers, das "Immunsystem", muss eine schwierige Aufgabe bewältigen: Einerseits muss es eine Armee von Abwehr-Zellen herstellen, die uns gegen Bakterien, Viren und andere schädliche Organismen verteidigt. Aber es muss andererseits auch diejenigen Abwehr-Zellen aussortieren oder unschädlich machen, die versehentlich die Organe und Gewebe des eigenen Körpers angreifen könnten. Wenn das Immunsystem diese zweite Aufgabe nicht in den Griff bekommt, dann kann es zu schmerzhaften Entzündungen (Autoimmun-Erkrankungen) kommen, wie zum Beispiel an chronischer Darmentzündung oder Rheuma.

Störungen des Immunsystems liegen oft in einer Mangelernährung begründet, wobei bereits die suboptimale Aufnahme von Mikronährstoffen oder bedarfssteigernde Zustände wie Stress, Leistungssport oder Krankheit die Funktion des Immunsystems deutlich einschränken können. In der Folge erhöhen sich die Häufigkeit von Infektionen und die Anfälligkeit gegenüber vielen Erkrankungen.

Zu vermeiden ist die übermäßige Zufuhr von leeren Kalorien in Form von zucker- und weißmehlhaltigen Lebensmitteln, versteckten Fetten und Alkohol. Dagegen sollte man auf eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Proteinen, essenziellen Fettsäuren, Mikronährstoffen und Ballaststoffen sorgen, um das Immunsystem gegenüber Infektionen zu stärken.
Besondere Hinweise:
Ausreichender Schlaf stärkt und schützt das Immunsystem. Wer permanent die Nächte durchmacht und sich selbst zu wenig Schlaf gönnt, reduziert auf Dauer seine Abwehrkräfte. Ein ausreichender und gesunder Schlaf ist daher für ein gut funktionierendes Immunsystem unbedingt notwendig. Selbstverständlich sollte auch während einer Erkältung oder eines anderen Infekts genügend geschlafen werden. Der Heilungsprozess wird unterstützt, da sich der Körper hauptsächlich im Schlaf regeneriert. Auch das Immunsystem arbeitet in dieser Zeit auf Hochtouren.
Mit Sport das Immunsystem stärken. Während intensiver Sport das Immunsystem sogar schwächen kann, beugt regelmäßiger aber leichterer Sport nachweislich Erkältungen vor. Wenn Sie Ihr Immunsystem mit Sport stärken wollen, dann bitte mit Ausdauertraining. Kraftsport und Bodybuilding sind zur Stärkung der Abwehrkräfte eher nicht geeignet.
Besonders wichtig ist die ausreichende Regeneration beim Sport, um den Körper nicht zu stressen und das Immunsystem zu schwächen. Viel hilft leider nicht viel, wenn es um die Gesundheit geht. Planen Sie also genügend Regenerationspausen ein und trainieren Sie im Idealfall maximal 2-3x die Woche.

Immunsystem stärken mit Wechselduschen
Einen besonderen Kick für das Immunsystem verspricht das sogenannte Wechselduschen. Zugegeben, es gehört anfangs eine gehörige Portion Mut und Überwindung dazu, abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser zu duschen. Dafür stärkt diese Methode jedoch langfristig die Abwehrkräfte des Körpers und damit das gesamte Immunsystem.
Begonnen wird beim Wechselduschen immer mit warmem Wasser und den Abschluss bildet ein kalter Guss. Die kalte Dusche sollte jedoch erst erfolgen, wenn man richtig aufgewärmt ist. Wichtig ist, dass man beim Wechsel zur kalten Dusche zunächst bei den Füßen beginnt und das Ganze dann langsam auf andere Körperteile ausweitet. Den Vorgang wiederholt man insgesamt 3x und beendet das Wechselduschen schließlich mit einer dritten kalten Dusche. Sollten Sie das Wechselduschen generell zu aufwendig finden, dann ist es schon ein guter Anfang, wenn nach der warmen Dusche ein abschließender kurzer kalter Guss erfolgt. Steigern können Sie sich allemal.
Aufgrund des Wechsels von warm und kalt werden beim Wechselduschen die Gefäße trainiert, die Durchblutung verbessert und der Körper abgehärtet. Im Laufe der Zeit wird man so unempfindlicher gegenüber Kälte, wodurch letztlich das Immunsystem gestärkt wird.
Interessant dass Stress, die Grausamkeit, Angst, die Reizbarkeit, Depression, etc., wirken sich negativ auf das Immunsystem aus. Und Hingegen, Herzensgüte, Liebe, die HARMONIE, eine stärkende Wirkung ausüben!
Auch Rauchen, beeinträchtigt die Funktion der weißen Blutkörperchen und erhöht damit das Infektionsrisiko
Beim Berühren von Augen, Nase oder Mund mit der Hand können Viren übertragen werden
Auch häufiges Händewaschen während der Erkältungszeit reduziert das Risiko der Übertragung von Krankheiten wesentlich.

Hausmittel, die besten Tipps für ein starkes Immunsystem
Unsere Körperabwehr schützt uns gegen eine Unzahl von Krankheiten. Kaum beginnt der Herbst, kämpft unser Immunsystem mit all den Viren und Bakterien, die es auf unsere Gesundheit abgesehen haben. Während dieser Zeit kann es durchaus sinnvoll sein, dass eigene Immunsystem mit Hausmitteln zu stärken. So kräftigen Sie Ihr Immunsystem auf natürliche Weise.
Alternative Medizin bringt sanfte Hilfe. Naturheilmittel basieren auf jahrhundertealten Erfahrungen und sind meist schonender als chemische Arzneien.

Holunder hilft bei häufigen Infekten. Die herbsüße Holunderbeere ist eine hervorragende Medizin zur Vorbeugung und Heilung von leichten Erkältungen. Die Eiweißstoffe des Holunders fangen Krankheitserreger ab, bevor diese die Zellen des Körpers angreifen können. Die Vitamine A und C kräftigen die Abwehr. Am besten wirkt Holunder zur Vorbeugung von Infekten.
Morgens und abends jeweils 100 ml hochwertigen Saft trinken. Am besten eine Bio- Sorte aus dem Reformhaus kaufen. Durch die in den Blüten enthaltenen Flavonoide in Kombination mit den ätherischen Ölen besitzt er eine stark immunaktivierende Wirkung.

Fieber senken kann man am besten mit Lindenblütentee. Der Tee regt den Stoffwechsel an und fördert das Schwitzen - was bei Fieber besonders wichtig ist!

Pflanzliche Präparate mit den Wirkstoffen des Wasserdost haben sich zur Stärkung des Immunsystems und bei ersten Anzeichen eines grippalen Infekts bewährt. Enthalten in „Contramutan“ von Klosterfrau.
Frisch aufgebrühte Kräutertees entspannen und aktivieren die Abwehrkräfte mit Hilfe ihrer pflanzlichen Wirkstoffe, zum Beispiel bei Erkältungstee von Bad Heilbrunner.

Neben Tees ist die Kombination von Milch mit Honig ein heilendes Mittel gegen Husten.
Schwarzer Ribiselsaft mit seinem hohen Anteil an Vitamin C hilft gegen Erkältungen.

Bei Husten wirkt ein Brustwickel aus zerdrückten und gekochten Erdäpfeln, eingewickelt in ein Tuch.
Um Fieber natürlich zu senken, sind Essig-Wickel (auch als Essigpatscherl bekannt) besonders gut geeignet.

Was frisches Obst kann, schafft keine Pille. Denn nur in echten Früchten sind die Wirkstoffe für unseren Körper optimal kombiniert. Pro Tag empfehlen Mediziner mindestens zwei Portionen Obst der Saison.
Die Stars des Winters sind die Zitrusfrüchte, Sie sind prall gefüllt mit Vitamin C. Bereits zwei Früchte oder 200 ml Saft pro Tag helfen den Abwehrzellen im alltäglichen Kampf gegen fiese Keime.

Halten Sie sich während einer Erkrankung warm. Das fördert die Durchblutung und beschleunigt den Heilungsprozess. Vorsicht: Verlassen Sie niemals verschwitzt das Haus!
Besonders Kopf und Füße vor Kälte schützen. Nicht nur mit Kleidung, sondern auch mit heißen Getränken.

Überbrühen Sie Kamillenblüten in einem Topf und inhalieren Sie den aufsteigenden Dampf. Macht die Nase frei und mindert den Reizhusten.
Fußbäder wirken Wunder gegen Erkältungen - vor allem mit Ölen - Eukalyptus, Menthol, Weihrauch.

Hilfreiches bei Husten - Schwarzer
1 schwarzen Rettich, 5 bis 10 Esslöffel Honig, je nach Größe des Rettichs Vom Rettich den „Deckel“ abschneiden und beiseite legen. Den Rettich aushöhlen und mit Honig auffüllen, Deckel darauf setzen und das Ganze etwa 1 1/2 Stunden stehen lassen. Schon ist der Saft fertig. Steht der Hustensaft länger als 6 bis 8 Stunden, gießen Sie die Flüssigkeit am besten in ein Gefäß um, denn sonst nimmt der Geschmack des Rettichs überhand und der Zaubertrunk schmeckt nicht mehr besonders gut. (Kühl stellen!)
Dosierung: Kleinkinder max. 1 Teelöffel, ältere Kinder und Erwachsene 2 bis 3 Teelöffel pro Gabe, bis zu 4mal täglich bei Bedarf. Der Hustensaft kann auch zum Süßen in lauwarmen Tee gegeben werden. (In heißem Tee würden zu viele Inhaltsstoffe zerstört werden).

Kneipp’sche Wechselbäder stärken das Immunsystem. Dazu einfach kalte und warme Wasserstrahlen abwechseln. Geht beim Duschen oder auch nur Hände unter den Wasserhahn halten.

Vitamin C unterstützt die Abwehr von Bakterien und Viren. Große Mengen sind enthalten in: Paprika, Brokkoli, Kiwi, Orangen, Äpfeln, Grapefruit und Zitronen.
Vitamin E schützt die Zellen vor dem Eindringen von Viren und Bakterien. Daher heißt es: Nüsse essen und zu pflanzlichen Ölen wie Olivenöl greifen!

Der Mineralstoff Zink macht uns im Winter fit. Fisch, Milchprodukte, Eier und Getreide dürfen im täglichen Speiseplan nicht fehlen.

Ausgewogene Ernährung ist noch immer die beste Vorbeugung gegen alle Arten von Erkrankungen.
Reduzieren Sie das Fett in Ihren Mahlzeiten, da dieses das Immunsystem belastet.

Zum beispiel ein Gerstenkorn ist der Hinweis darauf, dass Ihr Immunsystem zu schwach ist, um die Infektion abzuwehren.
Unter einem Gerstenkorn versteht man eine Infektion der Augen. Diese Infektion zeigt sich vor allem in den Drüsen an den Augenlidern, diese Drüsen sind dann entzündet. Da es sich um eine Infektion mit Staphylokokken handelt, ist sie ansteckend, das heißt, dass unbedingt auf Hygiene zu achten ist. Die folgenden Hausmittel können Sie gegen ein Gerstenkorn einsetzen.

Das Rezept: Mischen Sie folgende Zutaten, um ein Hausmittel gegen Gerstenkorn selbst herzustellen: 25g Butter, 25g Leinöl und ein Eiweiß. Diese Mixtur tragen Sie anschließend direkt auf das Gerstenkorn auf.1
Ein weiteres Hausmittel, das Sie einsetzen können, ist der Augentrosttee. Stellen Sie einen Tee aus Augentrost selbst her: Geben Sie in einen halben Liter heißes Wasser zwei Teelöffel Augentrost und lassen Sie den Tee ca. 10 Minuten ziehen. Befeuchten Sie ein Tuch mit diesem Tee und legen Sie es anschließend für eine halbe Stunde auf das Augenlid.

Sauna - der heißeste Schutz fürs Immunsystem
Eine robuste Gesundheit ist besonders im Winter von Vorteil. Wenn vermehrt Erkältungs und Grippeviren auftreten, lohnt sich der wöchentliche Saunagang. Ein regelmäßiger Saunabesuch kann auf Dauer das Immunsystem stärken. Die Wirkungsweise unterscheidet sich dabei kaum vom Wechselduschen. Denn auch in der Saune werden die Gefäße trainiert und man wird langfristig gesehen unempfindlicher gegenüber Temperaturschwankungen. Wer regelmäßig die Sauna besucht, freut sich zudem über reine und gut durchblutete Haut. Wichtig nach jedem Saunagang ist der Kältereiz, beispielsweise durch eine kalte Dusche. Erst das Zusammenspiel durch Wärme und Kälte kurbelt die Abwehrkräfte ordentlich an.

Das kontrollierte Schwitzen hat einen vielfältigen Nutzen für Körper und Gesundheit. Es wird nicht nur die allgemeine Abwehr gestärkt, sondern auch die Durchblutung insbesondere von Fingern, Zehen, Ohren und Nase angeregt - alles Körperteile, die im Winter öfter einmal kalt werden. Durch die stärkere Durchblutung der Atmenwege während und unmittelbar nach dem Saunagang können zudem Krankheitserreger besser und wirksamer bekämpft werden. Fast nebenbei ist auch eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems beobachtbar, was zu mehr Ruhe und Entspannung verhilft - neben einem gutem Immunsystem zwei Aspekte, die sich ebenso positiv auf die Gesundheit auswirken.

Um den abhärtenden Effekt den ganzen Winter über zu spüren, sollte man regelmäßig, also mindestens einmal wöchentlich, in die Sauna gehen. Erst durch die Wiederholung und nach etwa einem Vierteljahr tritt eine merkliche Stabilisierung der Gesundheit ein. Und das Schwitzen lohnt sich: Saunagängern wird eine weitaus größere Widerstandskraft gegenüber einer Reihe von Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Beschwerden nachgesagt. Einer Umfrage des Deutschen Sauna-Bundes zufolge gaben sogar 78 Prozent der Saunierenden an, nur selten oder gar nicht unter grippalen Infekten zu leiden und bei doch einmal auftretenden Infekten wesentlich schneller wieder auf die Beine zu kommen als vergleichbare, nicht saunierende Mitmenschen.

Wer zu Kreislaufproblemen neigt, sollte sich zuerst in die Biosauna wagen, die lediglich eine Höchsttemperatur von 60 °C erreicht. In der Finnischen Sauna geht es mit einer Temperatur von bis zu 110 °C deutlich heißer zu. Jeder Saunagang sollte maximal eine Viertelstunde dauern und mehr als drei Saunagänge am Stück sind einfach Zuviel des Guten.
Doch Vorsicht: Bei Fieber sind die Saunabesuche erstmal tau! Auch bei einer Erkältung ohne Fieber sollten Sie auf Ihren Körper hören und nur in die Sauna gehen, wenn Sie stark genug fühlen. Im Zweifelsfalle und bei chronischen Krankheiten fragen Sie bitten Ihren Arzt, bevor Sie in der Sauna Ihr Immunsystem stärken.

GVO Risiken für Immunsystem
Es besteht mehr als nur ein zufälliger Zusammenhang zwischen gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln und einer negativen Auswirkung auf die Gesundheit. Kann wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass GVO-veränderte Lebensmittel beim Menschen Schäden: Giftgehalte, Allergien, Antibiotikaresistenz, das Immunsystem wird geschwächt, Krebs und mehr. Eine Reihe von Studien während den letzten Jahren bestätigen, dass genetisch manipulierte Lebensmittel zu seriösen Risiken führen können für Menschen, auch Haustiere, Wildtiere und Umwelt. Bei zahlreichen Studien an Tieren fand man eine erhebliche Entgleisung des Immunsystems, einschließlich einer Hochregelung von Zytokinen, was zu Asthma, Allergien und zu Entzündungen führen kann. Andere Tierstudien zeigten eine veränderte Struktur und Funktion der Leber, wie eine Veränderung des Fett- und Kohlehydratstoffwechsels sowie Zellveränderungen, die zu beschleunigter Alterung, Veränderungen in Niere, Bauchspeicheldrüse, etc.

Vitamine - Schutz für's Immunsystem
Die wertvollen Vitamine aus frischem Obst und Gemüse lassen sich nicht durch Pillen in konzentrierter Form ersetzen. Denn Vitamine können ihre volle Wirkung nur dann entfalten, wenn sie in Kombination mit Eiweißen, Kohlenhydraten, Fetten und Mineralien aufgenommen werden. Die Ascorbinsäure im Vitamin C stärkt das Immunsystem und schützt uns vor Infektionen. Außerdem senkt es den Cholesterinspiegel, lässt das gute HDL-Cholesterin ansteigen, schützt die Gefäße vor Ablagerungen und damit vor Herzinfarkt.

Frisches Obst und Gemüse stärken die Abwehrkräfte und schützen die Blutgefäße vor Verkalkung. Vitamin C ist fast in allen frischen Obst- und Gemüsesorten zu finden: vor allem in Paprika, Erdbeeren, Johannisbeeren, Hagebutten, Äpfeln und Orangen, auch in frischen Salaten, Kohl, Kräutern, Nüssen, Sprossen und Keimen. Vitamin D schützt vor Osteoporose und Erkältungen, wirkt entzündungshemmend bei Arthritis und Rheuma. Zudem verbessert es die Fließeigenschaften des Blutes. Neben Krebsschutz wird dem Vitamin D auch eine Anti-Aging-Wirkung, also die Verzögerung des Alterungsprozesses, nachgesagt. Auch Tomaten enthalten Beta-Karotin, das der Körper Vitamin A bildet, Äpfel und Nüsse lieber roh esssen - sie enthalten das hitzeempfindliche Vitamin C

Neben Vitamin A sind vor allem C und E unverzichtbare Helfer des Immunsystems. So steckt Vitamin C beispielsweise in den weißen Blutkörperchen, die eine wichtige Rolle bei der Abwehr spielen. Vitamin E schützt zusammen mit Vitamin C, Betacarotin sowie bestimmten Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffen die Zellen vor den Angriffen so genannter freier Radikale. Intakte Abwehrzellen sind wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem. Die besten Vitamin-C-Quellen sind Obst und Gemüse. Viel Vitamin E enthalten beispielsweise hochwertige Pflanzenöle wie Sonnenblumen-, Weizenkeim- und Rapsöl.

Auch Spurenelemente wie Eisen, Zink und Selen stärken ebenfalls unsere Abwehrkräfte. So kann ein Eisenmangel z. B. die Aktivität bestimmter Abwehrzellen vermindern. Trinken Sie ein Glas Orangensaft zum Essen. Das darin enthaltene Vitamin C verbessert die Ausnutzung von pflanzlichem Eisen aus Getreide und Gemüse. Auch bei einem Mangel an Zink ist der Körper anfälliger für Infekte. Denn Zink aktiviert zahlreiche Enzyme des Immunsystems. Gute Zinkquellen sind z. B. Rind- und Schweinefleisch, Geflügel, Ei, Milch und Käse. Die stimulierende Wirkung von Selen auf das Immunsystem ist vermutlich auf seine Funktion als Antioxidans zurückzuführen. Selen ist vor allem in Fleisch und Fisch enthalten. Aber auch Weizenkeime, Haferflocken, Kokosnuss und Spargel enthalten nennenswerte Mengen.

Für Haut und Sehschärfe wichtig sind die Beta-Karotine. Diese Provitamine, aus denen der Körper dann selbst Vitamin A bildet, sind besonders in Möhren, Brokkoli, Tomaten und Grünkohl enthalten. Zur großen Gruppe der B-Vitamine gehören auch Biotin und Folsäure. Biotin soll einen günstigen Einfluss auf den Cholesterinspiegel und die Leberfunktion haben. Das Vitamin kommt pflanzlich in Nüssen und allen grünen Kräutern wie Petersilie vor. Hocheffektiv für den Körper ist Folsäure, und das nicht nur bei Schwangeren, um Fehlbildungen des Kindes zu vermeiden.

Folsäure wirkt zusammen mit dem Vitamin B12 gegen die Verkalkung der Arterien, verursacht durch das Homocystein, dem ein schädlicher Einfluss auf Herz und Gefäße zugeschrieben wird. Außerdem fördert Folsäure das Wachstum der Zellen, stärkt das Nervenssystem und unterstützt die Leberfunktion. Bohnen, Linsen und Erbsen haben einen hohen Folsäure-Anteil. Auch in Grünkohl, Petersilie, Vollkorn und Walnüssen ist dieses B-Vitamin zu finden. Vitamin B12 ist für die Bildung des Hämoglobins, des roten Blutfarbstoffs, von Bedeutung, das Blutkreislauf und Organe mit Sauerstoff versorgt. Als pflanzliche Vitamin B12-Quellen zu nennen sind Hefe, Getreide, Algen und Sauerkraut.

Zum beispiel Warzen, entstehen durch eine Virusinfektion und alle Mittel die das Immunsystem stärken helfen auch gegen die Warzen. Dellwarzen sind die klassischen Warzen die man an den verschiedensten Stellen am Körper bekommen kann. Eine weitere sehr verbreitete Form ist die Dornwarze, die an der Fußsohle oft schmerzhaft auftritt. Beliebtes und bekanntes Hausmittel ist der Zitronensaft den man einmal täglich morgens auf die Warze gibt. Ein weiteres ist ein Gemisch aus Essig und Salz das man dreimal täglich auf die Warze gibt. Die Säure beider Mittel helfen die Warze zu entfernen. Weitere Hausmittel sind frischer Knoblauch und die Milch von Löwenzahn, die man ebenfalls mehrmals täglich auf der Warze anwendet. Alle vorgeschlagenen Behandlungen müssen über mehrere Wochen angewandt werden.

Immunsystem des Menschen hängt vom Zustand seiner Psychische Energie ab
Die Psychische Energie ist der beste Schutz des Menschen vor allen Krankheiten. Bei dem feurigen Geist wird der Vorrat von der Psychische Energie sogar bei der größten Krankheit niemals aufhören. Die Kraft der Psychische Energie sind fähig, beliebiges Gift zu neutralisieren.
Die Energie des Gedankens ist die höchste Erscheinungsform der Psychische Energie. Unser Denken und Fühlen wirkt bis in jede einzelne unserer Zellen hinein. Dies belegen auch erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnisse über die biochemischen Funktionen unseres Körpers. Durch unsere Gedanken setzen wir geistige Ursachen und steuern somit unser Leben, da diese durch die Verbindung zwischen Geist und Materie, ihre Auswirkungen in die Materie ziehen.
Wenn die Psychische Energie von der offiziellen Medizin annehmen wird, werden dann die sicheren Methodiken für die Entwicklung, Verbesserung und Vervollkommnung der Psychische Energie der Patienten ausarbeiten. Bei dem Studium der Psychische Energie wird die Menschheit unwillkürlich eigene Gesundheit verbessern.
Doch eine beste prophylaktische Methode für die Aufrechterhaltung der eigenen Gesundheit wird die Bemühung um Sauberkeit eigener Psychische Energie. Wer ausreichenden Vorrat an die Psychische Energie hat, kann sich vor Krankheiten, die sogar die planetarischen Pandemien auslösen, nicht fürchten.

Meditation - Immunsystem und Gesundheit stärken
Die regelmäßige Meditation verbessert wissenschaftlich nachweisbar die Gesundheit. Die positiven Auswirkungen der Meditation auf die Gesundheit sind wissenschaftlich belegt, mit eindrucksvollen Ergebnissen. So ist bei regelmäßiger Meditation eine messbare Vergrößerung des Gehirnvolumens nachzuweisen, Konzentration und Denkvermögen nehmen zu, chronische Schmerzen und Beschwerden wie Migräne oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden positiv beeinflusst. Der Blutdruck und die Pulsfrequenz sinken deutlich, die Atmung verlangsamt sich und wird tiefer, im gesamten Organismus verbessert sich die Sauerstoffzufuhr. Auch Aggressionen verschwinden zusehends. Auf der physiologischen Ebene stärkt Meditation das Immunsystem und hält das Nerven- und Hormonsystem im Gleichgewicht.

Ein wesentlicher Faktor hierfür ist die Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulation, die durch die Meditation gefördert und verstärkt wird. Durch Meditation können Sie Schmerzen lindern, Depressionen und Krebs vorbeugen und Stress abbauen. Es gibt auch Meditationen, mit denen Sie ganz gezielt Augenverspannungen auflösen kann. Immer mehr Menschen suchen Entspannung und innere Ruhe. Die Gehirnwellen werden in den Alpha- und Thetazustand versetzt, der Hirnrhythmus verlagert sich beträchtlich und es werden körpereigene Endorphine zur Herabsetzung des Schmerzempfindens freigesetzt. Die Veränderung der Gehirnwellen ist mittlerweile medizinisch nachgewiesen. Hiermit ist nachgewiesen, daß Meditation den Körper in einen Entspannungszustand versetzt. Gleichzeitig wirkt die Meditation positiv gegen Angst und Depression. So hat man nachgewiesen, daß Menschen, die regelmäßig meditieren weniger auf Angstauslöser reagieren und Depressionen gemindertet werden können.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Meditation für zahlreiche Bereiche des Lebens, von Schlaflosigkeit bis hin zu Herzproblemen, heilsam wirkt.

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